DER JOSA MIT DER ZAUBERFIEDEL

 

Tänze auf dem Weg zum Mond

Ein Musik-Theater-Projekt mit Puppen und Menschen nach Texten von Janosch, eingerichtet von Elisabeth Woska und Musik von Wilfried Hiller

             

 

 https://www.soundso.ch

Kontakt Projektleitung:

Anna Katharina Hewer, Luternauweg 21

3006 Bern, 079 621 73 56, annaka@bluemail.ch

 

 

 

 

 

 

Der Link zu "Der Josa mit der Zauberfiedel"

 

 

Vorwort

 

 

Inklusion und wer wir sind

 

Inklusion ist in Mode, sogar Ikea wirbt damit. Es ist eine gute Sache, wenn finanzielle Anreize Konzerne dazu bewegen, geschützte Arbeitsplätze einzurichten. In der Schule wird Inklusion inzwischen auch kontrovers diskutiert.

 

Wir Gründerinnen vom Verein soundso beschäftigen uns persönlich und beruflich schon seit rund 20 Jahren mit dem Thema geistige Beeinträchtigung und Inklusion; Insieme ist ursprünglich die Elternvereinigung von Menschen mit einer geistigen Behinderung und aus vielen kleinen regionalen Vereinen ist eine Dachorganisation entstanden mit rund 8638 Mitgliedern. Insieme ist es ein Anliegen die Kosten für Freizeitangebote so niedrig wie möglich zu halten. Für viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind die Kurse und Ferienangebote von insieme ein fester Bestandteil ihres Alltags. 29’109 Personen (Menschen mit einer geistigen Behinderung und Angehörige) haben 2018 an einem insieme-Kurs teilgenommen. Das Kursangebot wäre in seiner Vielfalt ohne Freiwilligenarbeit nicht denkbar. 

 

Mit insieme und soundso treffen sich ein etablierter und ein noch ganz junger Verein. Beide verbindet das Bestreben mit einem breiten Erfahrungshintergrund und einer grossen Sensibilität an das Thema Inklusion heranzugehen. 

 

Inklusion geschieht dann, wenn besondere Fähigkeiten als Stärke wahrgenommen werden. Wir erleben dies in unserem Chor soundso, wo die sichtbare Begeisterung, Spontaneität und Innigkeit im musikalischen Ausdruck ansteckend ist. Es ergeben sich dort Möglichkeiten, die in einem konventionellen Chor kaum realisierbar sind.

 

Wenn Hochschulen und Konzerne geschützten Arbeitsplätze schaffen, ist dies für viele Menschen mit einer leichten geistigen und körperlichen Einschränkung eine echte Chance. Projekte wie “der Josa mit der Zauberfiedel” sind selten und richtet sich auch an Menschen mit starken Einschränkungen. Im Chor kann auch dabei sein, wer nicht singt und im Theater wer nicht spricht. 

 

 

 

Gedanken zum Projekt «Der Josa mit der Zauberfiedel»

 

Kultur mit Menschen mit einer kognitiven Beeinträchtigung zu schaffen, hat bei insieme Bern noch keine langjährige Tradition. 

Das vorliegende Musik-Theater-Projekt des Vereins Soundso stösst bei insieme Bern deshalb auf Begeisterung, da es für ganz verschiedene Menschen mit einer kognitiven Beeinträchtigung offensteht, „Der Josa mit der Zauberfiedel“ eignet sich insofern für ein gerationenübergreifendes, inklusives Projekt als durch Inhalt und Anlage zwar ein fester Rahmen gegeben ist,  innerhalb dieses Rahmens aber eine grosse Flexibilität besteht, was die Umsetzung betrifft: Die teilweise anspruchsvolle Musik, der Erzähler, die Besetzung der Hauptfigur durch eine Puppe. - Die Interaktion zwischen den SchauspielerInnen mit und ohne Handicap geschieht über die Puppe.

Das Auftreten in der Öffentlichkeit ist für Menschen mit einer kognitiven Beeinträchtigung ausserordentlich wichtig. Ihr Können einem breiten Publikum vorzuführen, erfüllt sie mit Stolz und Selbstbewusstsein. Zudem betreiben sie aktive Öffentlichkeitsarbeit für Menschen mit einer kognitiven Beeinträchtigung, nicht das Reduzieren auf ihre Defizite, sondern das Hervorheben von ihrem Können steht im Vordergrund. 

Die Geschichte des «Josa», welche in der Vergangenheit auch vom Schauspielhaus Zürich erfolgreich umgesetzt wurde, spricht genau das heutige Thema der Inklusion an, sie stellt die Ressourcenorientierung in den Mittelpunkt. Die Geschichte geht alle Generationen etwas an. 

Mit den mitwirkenden Personen sind wir überzeugt, dass das Stück ein Erlebnis für Gross und Klein wird und wir damit eine positive Botschaft für die Menschen mit einer kognitiven Beeinträchtigung nach aussen sendet.

Das Projekt ist zudem geeignet andernorts und in anderen Kontexten realisiert zu werden. Wir streben weitere Aufführungen mit anderen insieme Vereinen im Kanton Bern aber auch überregional an.

 

 

 

 

 

Vorstand und Projektleiterin Präsidentin insieme Region Bern

Anna Katharina Hewer Christine Schmid

 

 

 

 

 

 

Projektleitung

Mit viel Freude leite ich seit 17 Jahren den insieme Chor Zürcher Oberland und seit Anfang 2019 zusammen mit Nicole Krneta den inklusiven Chor Soundso.

Bis vor zwei Jahren hat auch meine Schwester mit einer mehrfachen Beeinträchtigung im Chor insieme ZO mitgesungen. Die Proben waren für mich der Ort für schöne Begegnung, fern von allen Schwierigkeiten, die ich aus dem Alltag mit ihr auch kenne.

Die Reaktionen von fremden Menschen auf meine Schwester haben mich als Kind beschäftigt. Wie Eltern ihren staunenden Kindern lautstark ihre Vermutungen über die Beeinträchtigung meiner Schwester erklärten, wie uns ungefragt ein wenig Geld zugesteckt wurde, wie Fremde das Leben meiner Schwester beurteilten.

Durch die Arbeit mit dem Chor ist mir bewusst geworden, dass wir mit unseren Auftritten eine wunderbare Möglichkeit haben, Menschen ohne Erfahrung im Umgang mit Beeinträchtigung auf eine direkte Art anzusprechen.

Die Reaktion eines Zuhörers nach einem unserer Konzerte: „ich habe mich für das irische Programm interessiert und erst am Konzert gemerkt, dass der auftretende Chor ein besonderer ist“.

Die Sängerinnen und Sänger im Chor sind sehr verschieden und haben ganz unterschiedliche Handicaps. Es ist immer ein Abwägen, was in der Öffentlichkeit vorgeführt werden darf und was nicht. Manche von ihnen haben wenig Hemmungen, etwas auf der Bühne zu zeigen, aber sie sind dabei schutzlos und es ist ihnen nicht möglich, selber für ihre Würde einzustehen. Projekte zu realisieren, die dies berücksichtigen und den Blick auf die besonderen Fähigkeiten lenken, ist mir das wichtigste Anliegen.

In unserem neuen Chor Soundso ist die Idee, dass sich Sängerinnen und Sänger mit und ohne Beeinträchtigung beim gemeinsamen Singen begegnen und sich gegenseitig mit ihrer Freude anstecken verwirklicht worden. In „der Josa mit der Zauberfiedel“ wird ein solches Miteinander ohne Altersgrenze und Barriere ebenfalls gelingen, davon bin ich überzeugt.

 

Anna Katharina Hewer

 

 

 

 

 

 

 

 

1 Der Stoff

 

Josa der Sohn des alten Köhlers Jeromir ist klein und schwach. Dies bereitet Jeromir Sorgen und er befürchtet, dass Josa nicht wie er selbst Köhler werden kann.

Josa aber hat den Vogel zum Freund, dieser sagt ihm, dass er nicht unbedingt Köhler werden muss. Er schenkt ihm eine Vogelgeige, eine Zauberfiedel mit Saiten, welche die vier Winde gemacht haben und einem Grashalm als Bogen. 

Der Junge lernt auf der Geige eine Melodie zu spielen, welche Menschen und Tiere grösser und wenn sie rückwärts gespielt wird alles kleiner werden lässt.

Ob er wohl auch den Mond grösser und kleiner werden lassen kann?  Auf dem Weg zum Mond begegnet er allerlei Herausforderungen. Er trifft auf Menschen und Tieren, denen er mit seiner Fähigkeit helfen kann; es gelingt ihm sogar, dem König zu entwischen, indem er ihn so klein macht, dass jener in einer Fussbodenritze verschwindet. 

Endlich gelangt Josa ans Ende der Welt und verändert mit seinem Spiel die Grösse des Mondes. Der alte Köhler Jeromir weiss, dass das Josa ist, und er ist stolz auf ihn. Manchmal, wenn es ganz still ist und der Wind aus der Richtung des Mondes kommt, kann man wunderbare Töne hören…

 

2 Das Stück

 

Partitur

Willfried Hiller komponierte die Partitur von „der Josa und die Zauberfiedel“ für 3-4 Instrumente (Schlagzeug, Violine, Klavier) und eine Erzählerin. Dabei kann das Stück auch ohne szenische Elemente und Schauspiel auskommen; solche sind aber gleichermassen auch nicht ausgeschlossen. 

Janosch veröffentlichte seine Geschichte in drei unterschiedlichen Versionen bei drei Verlagen. Elisabeth Wodka hat aus den drei Versionen die vorliegende „musikalische Fassung“. In ihr sind zwei gleichwertige Hauptrollen vorgesehen: Die erst spielt die Violine, die zweite ist stumm, denn sie wird vom Mond verkörpert - daher der Untertitel: „Tänze auf dem Weg zum Mond“ mit der Anfangs- und Schlussmusik zum Volkslied „guter Mond, Du gehst so stille».

Musik

Wilfried Hillers Musik ist stark auf den Inhalt und Text abgestimmt. Er arbeitet mit handlungs- und bewegungsunterstreichender Melodik und Rhythmik. Stilistisch bewegt sich die Musik zwischen Volksmusik und klassischer Moderne. Die Wahl der Glasharfe findet ihre Bedeutung in der Zuordnung zum Mond. So entsteht nach Hiller die Himmelsharmonie – ein klingender Kosmos - dessen Klänge durch die Kreisbewegung der Himmelskörper erzeugt werden.

Die Musik, die auf Josas Stationen verweist, klingt sieben Mal verschiedenartig mit charakteristischen Anklängen des jeweiligen Landes. Es ist eine Europareise, die Josa unternimmt, und er sucht den Ort, an dem der Mond seine Musik am besten hören kann, das Ende der Welt.

 

Motivation

Das Thema Beeinträchtigung wird „in der Josa mit der Zauberfiedel“ nur implizit angesprochen. Josa ist nicht geeignet Köhler zu werden und das Handwerk von seinem Vater zu erlernen, weil er zu klein und zu schwach ist. Das macht beide traurig. 

Es ist nicht einfach das Thema des Nichtkönnens für das Publikum zu thematisieren, vor allem zusammen mit Menschen mit einer kognitiven Beeinträchtigung. „Der Josa mit der Zauberfiedel“ ist dafür ein ideales Stück. Musikalisch wie szenisch spricht sein Inhalt Erwachsene und Kinder an. Es spielt in einer Welt, in welcher sich viele Menschen mit einer kognitiven Beeinträchtigung bewegen: Die Zwischenwelt des Kind- und Erwachsen-Seins. 

Josa hat andere Fähigkeiten, solche vom Ende der Welt, solche, die man nicht sogleich erkennt. Seine ihn anfangs definierende „Schwäche“ wird unwichtig und sein ihm ganz eigenes, wundersames Können tritt in den Vordergrund.

 

Umsetzung und Ästhetik

Geplant ist eine szenische Umsetzung, die sich im Wesentlichen an der Partitur orientiert. Die Hauptperson Josa (der Junge, der nicht weiter wächst) wird durch eine Puppe verkörpert und alle jene Menschen von unterwegs, die mit ihren unterschiedlichen Anliegen an Josa herantreten spielen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Ihnen hilft Josa mit seiner Zauberfiedel und seiner Fähigkeit alles kleiner oder grösser werden zu lassen. In zauberhaften Bildern und Begegnungen zeigen die Spielenden ihre besonderen Fähigkeiten: Ihre intensive schauspielerische Präsenz oder ihre Musikalität, die sie in Perkussion oder experimentellem Stimmgebrauch, aber auch im Singen von Liedern ausdrücken können. - Zu den einzelnen Stationen werden passend zum Charakter der Musik Lieder einstudiert, die in Momenten des Festes oder auch als Wegmusik untermalend das Geschehen begleiten. Es ist auch möglich, dass Teilnehmerinnen und Teilnehmer einfach und ohne zu singen oder zu spielen dabei sind, wenn der Chor in Szene tritt. 

Wir möchten vor Beginn der Kurswoche alle interessierten Teilnehmenden zu einem „Probetag“ einladen. Verschiedene Übungen tragen zur Entscheidung über die Rollenzuteilung bei. Persönliche Bedürfnisse und Wünsche werden, wenn immer möglich, berücksichtigt. 

Dank des feststehenden Rahmens von Erzähler-Musik-Puppen sind wir in der Rollenzuteilung flexibel. Es ist denkbar, dass einige Schauspielerinnen mit Beeinträchtigung auch eine anspruchsvollere Textpartien übernehmen, das Erzählte pantomimisch umsetzen oder eine Statisten-Rolle einnehmen. Kinder ohne Beeinträchtigung stehen diese Möglichkeiten ebenfalls offen. Sehr wichtig ist es uns, dass diese Kinder mit ihrem Können nicht im Vordergrund stehen. 

Wir wissen, dass es Menschen mit einer geistigen Beeinträchtigung leichter fällt mit einer Puppe in den Dialog einzutreten:  Puppen oder Stofftiere bleiben oft ein Leben lang ihre sehr vertrauten Begleiter. Sie nehmen sie aus der Kindheit in ihr Erwachsenenleben mit. Für Delia Dahinden sind ihre selbst gebauten Puppen auch lieb gewonnen Begleiter: Sie verlassen die Theaterwelt nicht, werden nicht zu Ausstellungsobjekten und Spielzeugen. 

 

 

3 Das Team

 

Delia Dahinden / Dorothee Metz: Regie, Schauspiel und Puppenspiel

Anna Katharina Hewer: Chorleiterin insieme ZO, Musikalische Leitung und Produktionsleitung, Klavierpart

Manuela Meyer: Flötistin und Leiterin Jugend und Musik

Instrumentalisten: Perkussion: Michael Meinen (BSO)/Violine: Sergio Marrini

 

Delia Dahinden 

Matura / Besuch & Abschluss Schauspielausbildung, Mimenschule Ilg, Zürich / seit 1982 freischaffende Schauspielerin & Regisseurin / Tätigkeit auf der Bühne / Studium der Deutschen & Spanischen Literatur, Universität Zürich / ehemaliges Ensemblemitglied Ringtheater Zürich / 1991 Gründung Theater RosaLena - Entwicklung von eigenen Stücken - Tourneen in der Schweiz & Deutschland / Engagements als Regisseurin (Entwicklung, Dramaturgie und Umsetzung) z.B. Gantert-Roth-Dahinden, Duo MeierMoser & der Huber, Julia Schiwowa, Zapzarap, Rosinas u.a.m / 2012 beginn Figurenbau / Weiterbildung in Figuren- und Materialtheater & Puppenbau (u.a. bei Neville Tranter, Agnès Limbos & Doris Gschwandtner) / 2015 Bau der Puppen für „Mein Name ist Eugen“/ 2015 Gründung von DAKAR Produktion (mit Anna Karger & Lukas Roth) / Seit 1990 Dozentin an verschiedenen Schauspielschulen für körperorientiertes Theater, Theaterpädagogin. www.deliadahinden.ch

Dorothee Metz

Ausbildung zur Dipl. Heilpädagogin, Camphill Glencraig Irland / Studium Schauspiel, London / Studium Theaterpädagogik, UdK Berlin / Puppenspielstudium, „Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Berlin“ / Engagements als Puppen- und Schauspielerin, Regisseurin& Hörspiel-sprecherin, Deutschland, Schweiz / Engagements u.a. Stadttheater Luzern, Stadttheater Bern, Staatstheater Stuttgart & Hannover, Deutsches Theater Berlin, Residenztheater München, an den Stadttheatern Freiburg, Oberhausen, Ingolstadt, Potsdam, Schaubühne Berlin, Staatsballett Berlin, Schauspielhaus Zürich (Jelinek: „Am Königsweg“, Regie Pucher) / Engagement Stadttheater Freiburg als Schauspielerin und Puppenspielerin / Werkstatt für Figurenbau / Zurzeit Gastdozentin, Ernst-Busch Berlin / mehrjährige Zusammenarbeit Schweizer freie Szene / Aufführungen ihrer Stücke im ganzen internationalen deutschsprachigen Raum und Festivals.

Anna Katharina Hewer 

Studium Klavier & Kontrabass, Zürcher Hochschule der Künste / Abschluss Lehrdiplom & Master of Arts / Diplom Schulmusik II, Pädagogische Hochschule Bern / Lizentiat Musikwissenschaft, Universität Bern / Engagement als Musikpädagogin, Chorleiterin, Organistin / Instrumentalistin in kleinen Formationen / Interessensschwerpunkte Liedbegleitung / Seit 2002 Leitung insieme Chor Zürcher Oberland.  Vorstand des Vereines Soundso und Chorleiterin des gleichnamigen Chores / Kursleiterin zusammen mit Nicole Krneta am Institut für Weiterbildung der PH Bern.

 

4 Organisation und Zeitplan

 

Insieme Bern wird das Projekt als ausschreiben, an alle verzeichneten Haushalte schicken und die Anmeldungen entgegennehmen.  Angesprochen werden sowohl Erwachsene wie auch Kinder mit einer geistigen Einschränkung. Gezielt werden auch Geschwister oder Kinder aus dem Umfeld von Menschen mit einer geistigen Beeinträchtigung angesprochen. 

Teilnehmeranzahl: ca. 15-25 Teilnehmerinnen und Teilnehmern 

Projektwoche: Sommer 2020

Ort:  Träffer  https://www.traeffer.ch

 

 

 

5 Gastspielorte

 

 

Das Projekt ist so geplant und gestaltet, dass es an einem anderen Ort (in Basel oder Zürich) mit anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern in eventuell leicht veränderter Form ebenso stattfinden könnte.

 

6 Anhang

 

Erläuterungen des Budgets

 

1. Für die Betreuung während der Probewoche werden freiwillige Helfer/Innen gesucht. Diese finden sich

  • im Umfeld des Chors soundso und des insieme Bern, evt. HilfsleiterInnen mit einer geistigen Beeinträchtigung, die den entsprechenden Kurs im Plussport besucht haben
  • In Ausbildungsstätten: PraktikantInnen der PH Heilpädagogik
  • Im Verein Roundtable 

2. Der Mietpreis für den Saal/mit Flügel, des Foyers und der Küche des Träffer entspricht einem Freundschaftspreis. Die Reinigung ist inbegriffen. Es stehen weiter ein kleiner Konferenzraum und der Musikraum zur Verfügung.

3.Die Subventionen vom Bund für die Leiterin Musik sind nicht aufgeführt. Sie entsprechen der Entlöhnung der Leiterin.

4. Die Personalkosten richten sich nach den Empfehlungen der Berufsverbände.

5. Viele Posten fallen aus den folgenden Gründen günstig aus:

-Für das Licht ist ein Operateur in Ausbildung zuständig. 

-Für die Flyer-Gestaltung wurde kein Graphiker beigezogen.

 

 

 

 

 

 

 

 

„Die Vertragsstaaten treffen geeignete Maßnahmen, um Menschen mit Behinderungen die Möglichkeit zu geben, ihr kreatives, künstlerisches und intellektuelles Potenzial zu entfalten und zu nutzen, nicht nur für sich selbst, sondern auch zur Bereicherung der Gesellschaft.“

 

 Die UN-Behindertenrechtskonvention 

Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen

Von der Schweizerischen Bundesversammlung ratifiziert am 13.12.2013

 

Aus Artikel 30: Teilhabe am kulturellen Leben sowie an Erholung, Freizeit und Sport